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Allgemeine
Geschäftsbedingungen (AGB)
§ 1
Geltung
1. Der
Anbieter erbringt Dienste gegenüber dem Kunden ausschließlich auf
der Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend
AGB).
2. Abweichungen von diesen AGB sind nur wirksam, wenn der Anbieter
diese dem Kunden ausdrücklich schriftlich bestätigt.
Gegenbestätigungen des Kunden unter Bezugnahme auf seine
Geschäftsbedingungen werden hiermit widersprochen.
3. Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit einer angemessenen
Ankündigungsfrist zu ändern oder zu ergänzen. Die Änderungen
werden entsprechend der Ankündigung wirksam, wenn der Kunde ihnen
nicht binnen eines Kalendermonats nach Zugang der
Änderungsmitteilung, spätestens jedoch bis zu dem Zeitpunkt, zu
dem die Änderungen in Kraft treten sollen, widerspricht.
Widerspricht der Kunde fristgemäß, endet der Vertrag unter
Rückzahlung zuviel geleisteter Beträge zum Inkrafttreten der
geänderten AGB.
§ 2
Zustandekommen von Verträgen
1. Verträge über die Nutzung von Diensten und Angeboten des
Anbieters kommen durch die Annahme der schriftlichen Auftrages
durch den Anbieter zu Stande. Jeder geschlossene Vertrag wird auf
unbestimmte Zeit geschlossen, es sei denn, im Einzelfall wurde
etwas anderes vereinbart.
2. Soweit der Anbieter sich zur Erbringung der angebotenen Dienste
Dritter bedient, werden diese nicht Vertragspartner des Kunden.
§ 3
Leistungsumfang
1. Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich aus den
Aufträgen des Kunden und der Annahme dieses Auftrages durch den
Anbieter.
2. Dem Anbieter bleibt das Recht vorbehalten, Leistungen zu
erweitern, zu ändern und Verbesserungen vorzunehmen. Das Recht zur
Leistungsänderung steht dem Anbieter insbesondere dann zu, wenn
diese Änderung handelsüblich, aufgrund von missbräuchlicher
Verwendung der Leistung notwendig erscheint oder der Anbieter
hierzu durch Änderung der Gesetzeslage oder durch die
Rechtsprechung verpflichtet ist. Kostenlose Dienste oder Support -
Dienstleistungen können jederzeit ein- oder umgestellt werden. Die
Interessen des Kunden werden dabei stets angemessen
berücksichtigt. Ein Minderungs-, Erstattungs- oder
Schadensersatzanspruch ergibt sich aus der Einstellung nicht.
3. Die Änderung von für den Betrieb des oder die Teilnahme im
Internet verwendeter Normen, Adressen oder anderer technischer
Standards hat keinen Einfluss auf den jeweiligen Vertrag, sofern
die Änderungen nicht willkürlich von dem Anbieter veranlasst
werden.
4. Bei allen über den Anbieter registrierten Domainnamen wird der
Kunde als Eigner eingetragen und kann gemäß den Bestimmungen
dieser AGB jederzeit zu einem anderen Anbieter wechseln. Das
Vertragsverhältnis wird durch einen solchen Wechsel nicht berührt.
5. Der Anbieter hat das Recht, sich zur Leistungserbringung
jederzeit und in beliebigem Umfang Dritter zu bedienen. Ein
Minderungs- oder sonstiger Anspruch ergibt sich daraus für den
Kunden nicht.
6. Der Umfang der vereinbarten Leistungen ergibt sich aus dem
Vertrag, einschließlich der Anlagen, des Kunden mit dem Anbieter.
§ 4
Pflichten und Obliegenheiten des Kunden
1. Der Kunde ist verpflichtet, die Dienste des Anbieters
sachgerecht zu nutzen und nicht gegen geltende Gesetze,
Richtlinien und Verordnungen zu verstoßen. Er ist insbesondere
verpflichtet,
a. die Neubestellung von Domainnamen, Tarifen oder sonstigen Leistungen
nur mit größter Sorgfalt vorzunehmen und dabei sicherzustellen,
dass er bei der Bestellung den richtigen, gewünschten Tarif
auswählt. Spätere Reklamationen können nicht berücksichtigt
werden. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass der Kunde die
bestellte Leistung oder Merkmale der bestellten Leistung bereits
genutzt hat.
b. die Zugriffsmöglichkeiten auf Dienste nicht missbräuchlich zu nutzen
und rechtswidrige Handlungen im Internet zu unterlassen.
c. keine Seiten mit jugendgefährdenden, rechts- oder linksradikalen,
gewaltverherrlichenden, rassistischen, illegalen und/oder
pornografischen Inhalten zu betreiben, zu verlinken, zu empfehlen
und/oder zu bewerben.
d. keinen Versuch zu unternehmen, Angebote oder sonstige Leistungen des
Anbieters unsachgemäß zu verwenden oder Zugriff auf Dienste zu
erhalten, zu dessen Nutzung er nicht berechtigt ist.
e. die bestehenden Gesetze der Bundesrepublik Deutschland - insbesondere
Urheberrecht, Strafrecht - zu beachten.
f. nicht unnötig viel Datenverkehr zu erzeugen und stets darauf zu
achten, unnötigen Datenverkehr zu vermeiden.
g. seine Zugangsdaten, Auftrags- und Kundennummer, Passwörter usw. geheim
zu halten und sicher zu stellen, dass kein Unberechtigter Zugriff
auf diese Daten enthält. Entsteht dem Kunden Schaden aufgrund
unsachgemäßen Gebrauch, Entwendung oder Sicherung dieser Daten,
ist er für den dadurch entstandenen Schaden allein haftbar.
h. Inhalte, Angebote und/oder Domainnamen nicht mit illegalen oder
rechtlich bedenklichen Mitteln zu bewerben und/oder in jeglicher
Art und Weise darauf hinzuweisen. Der Kunde verpflichtet sich,
Werbung oder jegliche Art von Bekanntmachung seiner beim Anbieter
genutzten Domain und Leistungen nur und ausschließlich im Rahmen
der in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze und
Vorschriften vorzunehmen. Der Kunde verpflichtet sich
insbesondere, nicht mittels Spam oder ähnlichen Methoden auf seine
Domains oder beim Anbieter genutzte Dienste, Leistungen und/oder
Domainnamen hinzuweisen.
i. selbständig für die Erfüllung bzw. Einhaltung gesetzlicher
Vorschriften und behördlicher Auflagen sowie die Erteilung
behördlicher Erlaubnisse Sorge zu tragen.
j. den anerkannten Grundsätzen der Datensicherheit und des Datenschutzes
Rechnung zu tragen sowie die anerkannte "Etikette" des Internets
zu beachten.
k. erkennbare Mängel oder Schäden unverzüglich anzuzeigen
(Störungsmeldung) und nach Abgabe einer Störungsmeldung die dem
Anbieter durch die Überprüfung der Einrichtungen entstandenen
Kosten zu ersetzen, wenn und soweit sich nach der Prüfung
herausstellt, dass eine Störung im Verantwortungsbereich des
Kunden vorlag.
l. im Rahmen des Zumutbaren alle Maßnahmen zu treffen, die eine
Feststellung von Mängeln und Schäden und ihrer Ursachen
ermöglichen.
m. keine unnötig großen Emails zu versenden. Grundsätzlich sind Emails
für Kommunikation und nicht zum regelmäßigen oder häufigen
Versenden oder Empfangen von Bildern, Videos und/oder anderen
Dateien gedacht.
n. die zur Verfügung gestellten Dienste und Leistungen nicht für den
Versand von Werbung, Spam, illegalen Inhalten und/oder dergleichen
zu verwenden oder durch Dritte verwenden zu lassen.
o. das angebotene Kundenmenü ausschließlich und exklusiv persönlich zu
nutzen. Eine Nutzung durch Dritte, Scripte, Programme,
automatisierte Prozesse usw. gleich welcher Art und Weise ist
ausdrücklich untersagt. Eine Weitergabe der Logindaten (Username,
Passwort) an Dritte ist dem Kunden ausdrücklich untersagt. Der
Kunde hat dafür zu sorgen, dass sein Passwort als sicher anzusehen
ist und kein Dritter Zugriff auf dieses Passwort nehmen kann. Im
Falle einer missbräuchlichen Verwendung behält sich der Anbieter
Schadensersatzansprüche gegenüber dem Kunden vor. Ein Passwort ist
dann als sicher anzusehen, wenn es von Dritten nicht zu erraten
ist und aus mindestens 8 Zeichen (Buchstaben/Zahlen) besteht,
deren Kombination rein zufällig gewählt ist. Gebräuchliche
Begriffe und Wörter, in Lexika oder Duden enthaltene Begriffe,
Geburtsdaten, Jahreszahlen usw. gelten nicht als sichere
Passwörter.
p. seine Stammdaten und Bankverbindung ständig aktuell zu halten und
Änderungen sofort gegenüber dem Anbieter schriftlich anzuzeigen.
Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen, dass die von ihm angegebene
Anschrift gültig, richtig und aktuell ist. Es dürfen nur
Anschriften innerhalb der Bundesrepublik Deutschland angegeben
werden. Unter der vom Kunden angegebenen Anschrift muss dieser
auch auf dem Postweg erreichbar sein. Da die Kommunikation in der
Regel per Email erfolgt, ist es von besonderer Bedeutung, dass der
Kunde laufend sicherstellt, dass die beim Anbieter gespeicherte
Emailadresse des Kunden noch gültig ist.
Außerdem muss dem Anbieter innerhalb eines Monats jede durch
Erbfall oder sonstige Gesamtrechtsnachfolge bewirkte Änderung in
der Person des Kunden, bei nichtrechtsfähigen
Handelsgesellschaften, Erbengemeinschaften, nichtrechtsfähigen
Vereinen, Gesellschaften bürgerlichen Rechts oder
Kundengemeinschaften das Hinzutreten oder Ausscheiden von
Personen, und jede Änderung des Namens des Kunden oder der
Bezeichnung, unter der er in den Betriebsunterlagen des Anbieters
geführt wird, anzuzeigen.
q. sicherzustellen, dass durch die eigene Präsenz (inkl. Scripte,
Datenbanken, Programme, etc.) keine Präsenzen oder Angebote von
anderen Kunden beeinträchtigt werden. Zudem ist es dem Kunden
untersagt, Scripte, Datenbanken und Programme einzusetzen, zu
nutzen oder laufen zu lassen, welche die Serverstabilität,
Serverperformance oder Serververfügbarkeit in irgendeiner Weise
beeinträchtigen. Ein Minderungs- oder sonstiger Anspruch ergibt
sich für den Kunden aus der Untersagung nicht.
2. Die Nutzung, Bereithaltung oder der Einsatz von Programmen,
welche dafür geeignet sind, die Präsenzen anderer Kunden oder den
Server bzw. Dienste des Anbieters zu beeinträchtigen, ist nicht
zulässig. Der Kunde verpflichtet sich, solche Programme nicht
einzusetzen oder zum Einsatz bereit zu halten. Als Programme
gelten insbesondere Perl oder PHP-Scripts, Java-Appletts, etc.
3. Die obigen Punkte 1. und 2. gelten auch, wenn die Inhalte auf
einem anderen Server als dem des Anbieters liegen und nur mittels
einer über den Anbieter registrierten Domain bzw. Subdomain
erreichbar sind und/oder für die Wiedergabe, der Veröffentlichung,
dem zugänglich machen Dienste und/oder Leistungen des Anbieters
verwendet und/oder in jeglicher Art und Weise - direkt oder
indirekt - genutzt werden.
4. Der Kunde trägt die presserechtliche Verantwortung für alle
Inhalte, die er über die Dienste des Anbieters zugänglich macht.
Sollte der Anbieter Inhalte feststellen, die gegen obige Punkte 1.
oder 2., geltendes Recht, die im Internet üblichen Umgangsformen,
sonstige Punkte dieser AGB und/oder die guten Sitten verstoßen,
ist er zur sofortigen Sperrung der entsprechenden Seiten und des
Domainnamens (sofern technisch möglich) berechtigt. Jede Sperrung
und Wiederaktivierungen von Domains werden mit je 50,00 €
berechnet (Sperr-/Entsperrgebühr). Eine Sperre kann auch durch
Änderung der Domainweiterleitung für die betroffene Domain auf
eine dafür speziell eingerichtete Seite des Anbieters erfolgen.
Nach einer erfolgten Sperre erfolgt eine Freischaltung frühestens
nach Zahlung der Sperr-/Entsperrgebühr.
5. Vorstehende Rechte stehen dem Anbieter insbesondere dann zu,
wenn er von Dritten auf Unterlassung und/oder Schadensersatz in
Anspruch genommen wird und/oder durch eine Strafverfolgungsbehörde
oder ein Gericht dazu aufgefordert wird.
6. Für den Falle der Zuwiderhandlung des Kunden gegen diese
Vertragsbestimmungen behält sich der Anbieter die fristlose
Kündigung vor. Schadensersatz- oder sonstige Ansprüche des
Anbieters bleiben davon unberührt.
7. Durch eine Sperre wird der Kunde nicht von seiner
Leistungspflicht entbunden.
§ 5
Regelungen zur Domainbeschaffung / Domainbestellung
1. Der Anbieter verpflichtet sich zur Prüfung, ob die vom Käufer
gewünschte Domain bereits an Dritte vergeben ist.
2. Es kann ausdrücklich nicht garantiert werden, dass der Kunde
einen gewünschten Domainnamen auch zugeteilt bekommt. Die Angabe,
ob ein Domainname noch frei ist, erfolgt daher ausdrücklich
unverbindlich und ohne Gewähr. Ein Domainname ist erst dann sicher
an den Kunden vergeben, wenn dieser die Domain bezahlt hat und die
Domain im Auftrag des Anbieters von der Registrierungsstelle für
den Kunden registriert worden ist und die entsprechenden Einträge
in der NIC - Datenbank aufgeführt werden.
3. Rückfragen, die der Anbieter nach der Domain-Anmeldung (§ 5
Abs. 2 dieses Vertrages) von den Vergabestellen (z.B. DENIC e.G.
oder Network Solutions, Inc.) erhält, wird der Anbieter zügig und
in Abstimmung mit dem Kunden beantworten. Den Erfolg der
Anmeldung, d.h. die tatsächliche Registrierung der Domains
schuldet der Anbieter nicht.
4. Alle Domainbeantragungen unterliegen den Richtlinien des
zuständigen Registrars. Der Kunde ist verpflichtet, die als Domain
zu registrierende Zeichenfolge auf ihre Vereinbarkeit mit den
Rechten Dritter, z.B. mit Namens-, Marken-, Urheber- oder
sonstigen Schutzrechten, sowie mit den allgemeinen Gesetzen zu
prüfen. Mit der Bestellung versichert der Kunde, dass er dieser
Verpflichtung nachgekommen ist, und dass sich bei dieser Prüfung
keine Anhaltspunkte für die Verletzung von Rechten Dritter oder
sonstiger Rechtsvorschriften ergeben haben. Der Anbieter übernimmt
insoweit keine Verpflichtungen.
5. Sollten Dritte gegen den Kunden Ansprüche auf Änderung,
Löschung oder Übertragung der vertragsgegenständlichen Domain -
gleich aus welchem Rechtsgrund - geltend machen, ist der Käufer
verpflichtet, den Anbieter hiervon unverzüglich zu unterrichten.
Dasselbe gilt bei behördlichen Maßnahmen gleich welcher Art, die
aus der Verwendung der vertragsgegenständlichen Domain
resultieren.
6. Der Kunde verpflichtet sich, die Geschäftsbedingungen und die
Vergabebestimmungen der zuständigen Registrare anzuerkennen. Die
Geschäftsbedingungen und Vergabebestimmungen der Registrare sind
im Internet abrufbar.
7. Für die Eintragung einer Domain ist eine natürliche Person als
allgemeiner Ansprechpartner - "Admin-C" - für Rückfragen
anzugeben.
8. Nach den Vergabebestimmungen der DENIC e.G. muss der "Admin-C"
in der Organisation angesiedelt sein, für die die Domain
eingetragen wird, und in Deutschland seinen allgemeinen
Gerichtsstand haben. Der "Admin-C" ist nach den
Vergabebestimmungen der DENIC e.G. für die Domain rechtlich
verantwortlich, wenn der Käufer nicht oder nicht mehr existiert
oder in Deutschland keinen allgemeinen Gerichtsstand hat.
9. Der Kunde teilt dem Anbieter den Admin-C der jeweiligen Domain
bei seiner Bestellung mit.
§ 6
Regelungen über Hostingleistungen
1. Bei dem Server handelt es sich nach freiem Ermessen des
Anbieters um einen virtuellen Server.
2. Um dem Kunden den jederzeitigen Zugriff auf gespeicherte
E-Mails oder den Speicherplatz zu ermöglichen, vergibt der
Anbieter – falls erforderlich und bestellt - einen Benutzernamen
und ein Passwort an den Kunden (E-Mail-Account bzw. FTP-Account).
Aus Sicherheitsgründen gibt der Anbieter dem Kunden zudem die
Möglichkeit, sein Passwort zu ändern.
3. Der Anbieter wird sich bemühen, die vertragsgegenständlichen
E-Mail- und FTP-Accounts gegen den Zugriff unbefugter Dritter zu
schützen und zu verhindern, dass die E-Mail-Kommunikation des
Kunden durch Dritte überwacht wird. Eine Gewähr dafür, dass die
Kommunikation unbefugten Dritten nicht zur Kenntnis gelangt, kann
der Anbieter indes nach dem derzeitigen Stand der Datensicherheit
im World-Wide-Web nicht übernehmen.
4. Der Anbieter ist nicht berechtigt, die E-Mail-Kommunikation des
Kunden inhaltlich zu überwachen oder zu kontrollieren.
5. Der Anbieter trägt dafür Sorge, dass das benötigte
Transfervolumen (=Traffic) zum Abrufen von Inhalten, die auf dem
Webspace gelagert sind, zum Empfangen und Versenden von E-Mails
oder für den Zugriff per FTP zur Verfügung steht.
6. Der Kunde ist verpflichtet, die Zugangsdaten gegenüber
unbefugten Dritten geheim zu halten. Insbesondere sind
Benutzername und Passwort so aufzubewahren, dass der Zugriff auf
diese Daten durch unbefugte Dritte unmöglich ist, um einen
Missbrauch des Zugangs durch Dritte auszuschließen.
7. Als unbefugte Dritte gelten nicht die Personen, die den
Speicherplatz, den E-Mail-Account oder den FTP-Account, die
Gegenstand dieses Vertrages sind, mit Wissen und Willen des Kunden
nutzen.
8. Wenn und soweit der Kunde den Speicherplatz und/oder Accounts
entgegen der Zusicherung gemäß der allgemeinen
Geschäftsbedingungen des Anbieters zur Speicherung bzw.
Übermittlung rechtswidriger Inhalte nutzt, ist der Anbieter
berechtigt, den Namen und die ladungsfähige Anschrift des Kunden
Dritten mitzuteilen, um auf diese Weise behördliche und
gerichtliche Maßnahmen gegen den Kunden zu ermöglichen.
9. Der Kunde ist nur dann dazu berechtigt, den
vertragsgegenständlichen Speicherplatz einem Dritten teilweise
oder vollständig, entgeltlich oder unentgeltlich zur Nutzung zu
überlassen, wenn der Anbieter einer solchen Nutzungsüberlassung an
Dritte schriftlich zustimmt.
§ 7
Überlassung an Dritte
1. Für die Nutzung durch Dritte ist alleine der Kunde
verantwortlich und in vollem Umfang haftbar. Bei einer
missbräuchlichen Verwendung von durch Dritte genutzte Leistungen
kann eine Sperre im Sinne des § 4 dieser Bedingungen erfolgen.
2. Der
Betreiber behält sich das Recht vor, die Nutzung durch Dritte in
Einzelfällen zu untersagen. Wird die Nutzung durch Dritte nicht
gestattet oder untersagt, ergeben sich daraus keine Minderungs-,
Erstattungs- oder Schadensersatzansprüche für den Kunden. Der
Kunde kann den Vertrag jedoch gegen Rückerstattung zuviel
gezahlter Gebühren binnen 7 Werktagen ab Aussprache der
Untersagung fristlos kündigen.
3. Der
Kunde hat auch die Entgelte zu zahlen, die im Rahmen der ihm zur
Verfügung gestellten Nutzungsmöglichkeiten durch befugte oder
unbefugte Nutzung der Dienste durch Dritte entstanden sind.
4. Eine
Überlassung von Login-, Zugriffs- und Verwaltungsdaten (Username,
Passwort, Administrations-URL, etc.) ist ausdrücklich untersagt.
§ 8
Zahlungsbedingungen, Preise
1. Die
vom Kunden zu entrichtenden Entgelte sind nach erbrachter Leistung
des Anbieters zu zahlen und
werden 14 Kalendertage nach Zugang der Rechnung fällig.
2. Alle
Preise verstehen sich, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes
vermerkt ist, als Nettopreise und gelten zzgl. der gesetzlichen
Mehrwertsteuer von derzeit 16 Prozent.
3.
Zahlungen erfolgen per Banküberweisung durch den Kunden. Der
Anbieter hat das Recht, die Zahlungsweise jederzeit zu ändern.
4.
Eventuelle Bankgebühren des Kunden werden vom Anbieter nicht
übernommen, erstattet oder in sonstiger Art und Weise vergütet.
Der Anbieter kann die Annahme von Schecks, Wechseln oder Bargeld
ablehnen.
5.
Leitungs- und Kommunikationskosten (Telekom-Gebühren oder Gebühren
anderer Leitungsanbieter) zwischen dem Kunden und dem
Anschlusspunkt des Anbieters sind – sofern nicht im Vertrag
ausdrücklich etwas anderes bestimmt wird – nicht
Vertragsbestandteil und daher vom Kunden direkt an den jeweiligen
Leitungsanbieter zu zahlen.
6. Der
Rechnungsbetrag muss spätestens am vierzehnten Werktag nach Zugang
der Rechnung auf dem in der Rechnung angegebenen Konto
gutgeschrieben sein. Bei vom Kunden verschuldeter Verzögerung ist
der Anbieter berechtigt, ab der zweiten Mahnung eine Mahngebühr zu
erheben.
7.
Sofern dem Anbieter aufgrund eines speziellen Kundenwunsch
gesonderte Kosten entstehen, werden diese dem Kunden in
Rechnung gestellt.
8.
Irrtümer und Preisänderungen sind vorbehalten.
§ 9
Zahlungsverzug
1.
Gerät der Kunde in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, sämtliche
vom Kunden genutzte Leistungen und Einrichtungen zu sperren. Der
Kunde bleibt in diesem Fall verpflichtet, die Entgelte zu zahlen
und die Kosten der Wiederinbetriebnahme zu tragen. Zudem kann der
Anbieter das Vertragsverhältnis ohne Einhaltung einer Frist
kündigen und bei Verträgen mit Mindestlaufzeit Schadensersatz
wegen Nichterfüllung verlangen.
2. Bei
Zahlungsverzug ist der Anbieter zudem berechtigt, von dem
betreffenden Zeitpunkt an Verzugszinsen in Höhe von 7 % zu
berechnen. Dem Kunden bleibt es vorbehalten, nachzuweisen, dass
der Anbieter im Einzelfall kein oder ein geringerer Schaden
entstanden ist. Die Geltendmachung weitergehender Ansprüche gleich
welcher Art wegen Zahlungsverzuges behält sich der Anbieter vor.
§ 10
Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrecht
1.
Gegen Forderungen des Anbieters steht dem Kunden die Befugnis zur
Aufrechnung nur insoweit zu, als die Gegenansprüche unbestritten
oder rechtskräftig festgestellt sind. Dem Kunden steht die
Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts nur wegen
Gegenansprüchen aus dem Vertrag mit dem Anbieter zu.
§ 11
Höhere Gewalt
1. Der
Anbieter ist von der Leistungspflicht in Fällen höherer Gewalt
befreit. Als höhere Gewalt gelten alle unvorhergesehenen
Ereignisse sowie solche Ereignisse, deren Auswirkungen auf die
Vertragserfüllung von keiner Partei zu vertreten sind. Zu diesen
Ereignissen zählen insbesondere rechtmäßige Arbeitskampfmaßnahmen,
auch in Drittbetrieben, behördliche Maßnahmen, Ausfall von
Kommunikationsnetzen und Gateways anderer Betreiber, Störungen im
Bereich von Leitungsgebern, sonstige technische Störungen, auch
wenn diese Umstände im Bereich von Unterauftragnehmern,
Unterlieferanten oder deren Subunternehmern oder bei vom Anbieter
autorisierten Betreibern von Subknotenrechnern auftreten.
2. Der
Anbieter übernimmt keine Haftung für direkte oder indirekte
Schäden aufgrund technischer Probleme, Serverausfall,
Datenverlust, Übertragungsfehler, Datenunsicherheit oder sonstiger
Gründe, es sei denn, ihm können Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit
nachgewiesen werden. Alle Ansprüche des Kunden sind auf den
Auftragswert beschränkt, sofern gesetzlich zulässig. Der Kunde ist
für die Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich.
§ 12
Haftung, Freistellung
1. Der
Kunde haftet für alle Folgen und Nachteile, die dem Anbieter und
Dritten durch die missbräuchliche oder rechtswidrige Verwendung
von Diensten des Anbieters oder dadurch entstehen, dass der Kunde
seinen sonstigen Obliegenheiten nicht nachkommt.
2.
Soweit der Anbieter durch Dritte wegen rechtswidriger Handlungen
des Kunden - insbesondere im Bereich des Datenschutz-, Urheber-
und Wettbewerbsrechts - in Anspruch genommen wird, verpflichtet
sich der Kunde, dem Anbieter von allen denkbaren Ansprüchen
freizustellen und die durch die Inanspruchnahme oder Beseitigung
des rechtswidrigen Zustandes entstandenen Kosten zu tragen.
3. Der
Käufer verpflichtet sich, den Anbieter von Ansprüchen Dritter
gleich welcher Art freizustellen, die aus der Rechtswidrigkeit von
Inhalten resultieren, die der Käufer über die
vertragsgegenständlichen Domains in das Internet einstellt. Die
Freistellungsverpflichtung umfasst auch die Verpflichtung, den
Anbieter von Rechtsverteidigungskosten (z.B. Gerichts- und
Anwaltskosten) vollständig freizustellen.
4. Bei
leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung
vertragswesentlicher Pflichten (Kardinalpflichten). Im übrigen ist
die vorvertragliche, vertragliche und außervertragliche Haftung
des Anbieters auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Die
Haftungsbeschränkung gilt auch im Falle des Verschuldens eines
Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
§ 13
Vertragsdauer, Kündigung
1. Kündigungen müssen in schriftlicher Form erfolgen.
2. Die Laufzeit eines Vertrages gem. §2 dieser AGB beginnt mit
Annahme der Bestellung durch den Anbieter, sofern nichts anderes
schriftlich vereinbart wurde. Die Mindestlaufzeit ergibt sich aus
der jeweiligen Leistungsbeschreibung. Ist keine Mindestlaufzeit
angegeben, beträgt diese 12 Monate.
3. Die Kündigungsfrist beträgt, wenn nicht ausdrücklich etwas
anderes vereinbart ist, jeweils 30 Kalendertage zum Ende der
jeweiligen (Mindest-)Laufzeit.
4. Im Falle einer unüblichen und/oder unsachgemäßer Nutzung durch
den Kunden behält sich der Anbieter ein Sonderkündigungsrecht mit
einer siebentägigen Kündigungsfrist vor. Dies gilt auch im Falle
einer Beeinträchtigung von anderen Kundenaccounts und/oder
Leistungen des Anbieters durch den Kunden. Zuviel bezahlte Beträge
werden in diesem Fall zurück erstattet.
5. Das Kündigungsrecht aus wichtigem Grund bleibt den Parteien
unbenommen.
6. Ein wichtiger Grund zur Kündigung dieses Vertrages liegt für
den Verkäufer insbesondere vor, wenn der Kunde seine
Verpflichtungen gemäß § 4 dieses Vertrages nachhaltig verletzt
und/oder der Kunde trotz Mahnung und Fristsetzung seiner
Verpflichtung zur Zahlung gemäß § 8 dieser AGB nicht nachkommt.
§ 14
Datenschutz
1. Der Kunde wird hiermit gemäß § 33 Abs. 1
Bundesdatenschutzgesetz und § 3 Abs. 5 Teledienstdatenschutzgesetz
darüber unterrichtet, dass der Anbieter seine Adressdaten in
maschinenlesbarer Form erfasst und für sich aus dem Auf- oder
Vertrag ergebende Angaben maschinell verarbeitet. Zudem werden
Login- und Zugriffsdaten für Beweiszwecke gespeichert. Der Kunde
stimmt dem ausdrücklich zu.
2.
Soweit sich der Anbieter zur Erbringung der vertraglich
geschuldeten Leistungen Dritter bedient, ist er berechtigt, die
Teilnehmerdaten offen zu legen, wenn dies für die
Leistungserbringung erforderlich ist.
3.
Beide Vertragspartner stehen dafür ein, dass das jeweils mit der
Vertragsabwicklung befasste Personal die einschlägigen
Datenschutz- und sonstigen relevanten Rechtsbestimmungen kennt und
beachtet.
4.
Beide Vertragsparteien müssen Passworte geheim halten und diese
unverzüglich ändern, sobald die Vermutung besteht, dass
unberechtigte Dritte Kenntnis von dem Passwort erhalten haben. Der
Kunde wird den Anbieter sofort unterrichten, wenn ein
entsprechender Verdacht besteht. Gleiches gilt umgekehrt für den
Anbieter, wenn er Änderungen an Passwörtern vornimmt, die für den
Kunden und dessen Tätigkeiten von Bedeutung sind. Die Übermittlung
der neuen Passwörter erfolgt gemäß Absprache zwischen den
Vertragsparteien ausschließlich an dazu besonders autorisierte
Personen des jeweiligen Vertragspartners.
5. Der
Anbieter darf auf der Grundlage des Teledienstdatenschutzgesetzes
(§ 5 TDDSG) bzw. den jeweils geltenden bereichsspezifischen
Datenschutzregelungen personenbezogene Daten erheben, verarbeiten
und nutzen, soweit dies zur Durchführung des jeweiligen
Vertragsverhältnisses (d.h. für die Begründung und etwaige
Änderungen des Vertragsverhältnisses einschließlich dessen
inhaltlicher Ausgestaltung und der Bereitstellung von
Standleitungen) notwendig ist (Bestandsdaten). Diese Befugnis gilt
auch für einen von dem Anbieter beauftragten Dritten, der seinen
Sitz auch im Ausland haben kann.
6. Soweit Kunden gegen die Höhe der in der Rechnung gestellten
Verbindungsentgelte Einwendungen erhoben haben, dürfen die
Abrechnungsdaten gespeichert werden, bis die Einwendungen
abschließend geklärt sind. Ferner können Bestandsdaten bis zum
Ablauf von zwei Jahren gespeichert bleiben, sofern
Beschwerdebearbeitungen sowie sonstige Gründe einer
ordnungsgemäßen Abwicklung des Vertragsverhältnisses dies
erfordern. Im übrigen darf die Löschung von Bestands- und
Abrechnungsdaten unterbleiben, soweit dies gesetzliche Regelungen
vorsehen oder die Verfolgung von Ansprüchen dies erfordert.
§ 15
Schlussbestimmungen
1. Die
Abgabe von Willenserklärungen und jedwede Kommunikation kann unter
Verwendung von Briefpost, Email oder Telefax erfolgen. Der
Anbieter und der Kunde sind beidseitig darüber informiert, dass in
der Regel derjenige, der sich auf den Zugang und den Inhalt einer
bestimmten Willenserklärung beruft, den Zugang bei der anderen
Vertragspartei nachweisen muss. Anschriftenänderungen und
Änderungen der Bankverbindung sind der jeweils anderen
Vertragspartei umgehend mitzuteilen. Es wird dem Kunde empfohlen,
Kündigungen und wichtige Kommunikation aus Beweisgründen nur auf
dem Postweg per Einschreiben-Rückschein abzuwickeln.
2.
Erfüllungsort ist Norderney, Landkreis Aurich, Bundesrepublik
Deutschland. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Ansprüche aus
und auf Grund der Vertragsbeziehungen zwischen den
Vertragspartnern einschließlich Scheck- und Wechselklage sowie
sämtliche zwischen den Parteien sich ergebenden Streitigkeiten
über das Zustandekommen, die Abwicklung oder die Beendigung des
Vertrages ist - soweit der Kunde Vollkaufmann, juristische Person
des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen
ist - Norderey, Landkreis Aurich. Dem Anbieter bleibt es
vorbehalten, Klagen gegen den Kunden an dessen allgemeinen oder
sonstigen gesetzlichen Gerichtsstand zu erheben.
3. Für
die vertraglichen Beziehungen der Vertragspartner gilt
ausschließlich deutsches Recht.
4. An
die Verpflichtungen aus Verträgen, sind auch die Rechtsnachfolger
des Kunden gebunden.
5.
Sollte eine Bestimmung dieser Vereinbarung unwirksam sein oder
werden, so berührt dies die Wirksamkeit der restlichen
Bestimmungen nicht. Vielmehr gilt an Stelle der unwirksamen
Bestimmung eine dem Zweck der Vereinbarung entsprechende oder
zumindest nahekommende Ersatzbestimmung, die die Parteien zur
Erreichung des gleichen wirtschaftlichen Ergebnisses vereinbart
hätten, wenn sie die Unwirksamkeit der Bestimmung gekannt hätten.
Gleiches gilt für die Unvollständigkeit der Bestimmungen
entsprechend.
6. Der
Kunde erklärt mit Abgabe seiner Bestellung ausdrücklich, dass er
das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat, voll geschäftsfähig ist
und sein ständiger und überwiegender Wohnsitz in der
Bundesrepublik Deutschland liegt.
7.
Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages gelten nur dann, wenn
sie schriftlich vereinbart wurden. Das gilt auch für eine Änderung
dieser Schriftformklausel.
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